KRAKOW ZU FUß

Die original erhaltene Altstadt hat den mittelalterlichen Charakter beibehalten. Der Marktplatz bildet einen Kern, wo die Krakauer bis heute am liebsten ausgehen. Der 750 Jahre alte Marktplatz gehört mit 40.000 Quadratmetern zu den größten in der Welt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Marienkirche, deren Pracht und Reichtum bis heute ins Erstaunen versetzt. Kurz vor zwölf Uhr wird der berühmte Altar des Nürnberger Künstlers, Veit Stoß, der hier die besten Jahre seines Lebens verbrachte, eröffnet.
Genau in der Mitte des Marktplatzes sehen wir einen länglichen Bau mit schattigen Arkaden und einer Renaissanceattika – die Tuchhallen. Im Erdgeschoss befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte mit Souvenirs aller Art. Im ersten stock dagegen die Gemäldegalerie der polnischen Malerei des 19. Jahrhunderts.
An der alten Universität, die weltberühmte Persönlichkeiten hervorbrachte, darf man nicht vorbeigehen. Collegium Maius, das älteste Gebäude der Alma Mater, finden Sie 50 Meter vom Marktplatz entfernt – in dem Universitätsviertel. Seit dem 15. Jahrhundert hat sich hier nicht viel verändert. Hätten Sie gewusst, dass auch Nicolaus Copernicus in Krakau studiert hatte?
Das Königsschloss Wawel bildet gemeinsam mit der Kathedrale eine große Anlage, die die Stadt überragt.
Krakauer Kathedrale – die allerheiligste Kirche des ganzen Landes – war 400 Jahre lang die Krönungs- und Beisetzungsstätte der Könige von Polen. Sie war auch die Kirche von Karol Wojty??a, Erzbischof von Krakau.
Die Kirche birgt eine Wunschglocke... die Sigismundglocke aus dem 16. Jahrhundert ist für Erfüllen der Wünsche bekannt. Man muss den Glockenklöppel mit der linken Hand anfassen und sich dabei etwas wünschen. Danach kann man den wunderschönen Blick von dem Glockenturm bewundern.
Im Renaissanceschloss kann man anschließend die Königlichen Räume besichtigen, die eine einmalige Sammlung der Brüsseler Wandteppiche aus dem 16. Jahrhundert, speziell für die Räume des Schlosses bestellt, bergen.
Währen des Spaziergangs kann man sich auf einer der bequemen Bänke im Schatten hundertjährigen Bäume in dem die Altstadt umgebenden Park oder in einem der zahlreichen Cafes ausruhen.
Dauer: ca. 3 Stunden (je nach Zahl der Eintritte)
Es besteht die Möglichkeit den Besuch in den Audienzsälen des Schlosses auf Anfrage zu bestellen.
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