NOWA HUTA – DIE NACHT DES KOMMUNISMUS

Vor einigen Jahren trat ein Krakauer Stadtrat mit der Idee hervor, Nowa Huta sei so ein gesellschaftliches und architektonisches Monstrum, dass man es bombardieren müsse...
Heute bemüht man sich, den ältesten Kern dieses Viertels in das Register der Baudenkmäler und sogar die UNESCO Liste des Weltkulturerbes einzutragen.
Das Eisenhüttenkombinat wurde zwar während des Kalten Krieges als „Maulkorb“ für das intelektuelle Krakau und in einem landwirtschaftlich gekennzeichneten Gebiet gebaut, wodurch das Landleben zerstört wurde. Aber die architektonische Annahme und die urbanistische Struktur der Stadt mit vielen Zitaten an die italienische und polnische Renaissance sind einmalig und bestimmt sehenswert.
In Nowa Huta spiegelt sich sowohl der Enthusiasmus der vierzieger als auch das Grauen der fünfziger Jahre wider.